Wärmepumpen
Planung, Installation & Modernisierung in der Region Bergstraße
Wärmepumpen sind heute eine der effizientesten Lösungen für neue Heizsysteme. Wir planen und installieren Wärmepumpen in Bensheim, Heppenheim, Weinheim, Lampertheim, Einhausen, Bürstadt und der gesamten Umgebung – immer abgestimmt auf Gebäude, Wärmebedarf und vorhandene Technik.
Je nach Haus, Grundstück und gewünschten Fördermöglichkeiten setzen wir vor allem folgende Systeme ein:
Luft-Wärmepumpen
- Luft-Wasser-Wärmepumpen
- Split-Wärmepumpen
- Innen- oder Außenaufstellung je nach Platz und Schalldämmung
Luftwärmepumpen eignen sich ideal für Einfamilienhäuser und sind besonders in Bensheim, Einhausen und Weinheim weit verbreitet.
Erdwärmepumpen
- Sole-Wasser-Wärmepumpen
- Wasser-Wasser-Wärmepumpen
Diese Systeme nutzen die konstante Temperatur des Erdreichs oder Grundwassers und arbeiten besonders effizient. Sie kommen häufig bei größeren Modernisierungen in Heppenheim, Lampertheim und Bürstadt zum Einsatz.
Warmwasser-Wärmepumpen
Für Haushalte, die ihre Warmwasserbereitung trennen wollen, installieren wir kompakte Warmwasser-Wärmepumpen – eine effiziente Ergänzung zu bestehenden Heizsystemen.
Wie Wärmepumpen funktionieren (kurz & verständlich)
Alle Wärmepumpen folgen dem gleichen technischen Prinzip:
- Verdampfen
- Verdichten
- Verflüssigen
- Entspannen
Als Kältemittel kommen unter anderem R290 (Propan) zum Einsatz, das durch sein niedriges Treibhauspotenzial als besonders umweltfreundlich gilt.
Unser Einsatzgebiet für Wärmepumpen
Wir sind im gesamten Raum Bergstraße aktiv, besonders in:
Bensheim, Heppenheim, Weinheim, Einhausen, Lampertheim, Bürstadt, Lorsch, Zwingenberg, Hemsbach und Umgebung.
- In Bensheim installieren wir regelmäßig Luft-Wasser-Wärmepumpen beim Heizungstausch.
- In Weinheim und Heppenheim betreuen wir viele Modernisierungen im Altbau.
- In Lorsch, Bürstadt und Lampertheim übernehmen wir Planung, Förderberatung und hydraulischen Abgleich bei neuen Wärmepumpenanlagen.
Wenn Sie eine Wärmepumpe planen oder eine bestehende Heizung ersetzen möchten, unterstützen wir Sie bei Beratung, Planung, Installation und Förderung.
Kurz und knapp erklärt
Luft-Wärmepumpen entziehen der Außenluft Energie und wandeln sie durch Verdichtung in Wärme um. Da die Außentemperatur schwankt, variiert auch die Effizienz.
Erdwärmepumpen sind effizienter, da sie die konstante Wärme des Erdreichs oder Grundwassers nutzen.
- Sole-Wasser-Wärmepumpe: Eine Wärmeträgerflüssigkeit (Sole) zirkuliert durch eine Tiefensonde oder einen Erdkollektor, entzieht dem Erdreich Wärme und wandelt sie im Verdichter in Heizenergie um.
- Wasser-Wasser-Wärmepumpe: Hier dient Grundwasser als Wärmeträger. Es wird aus einem Brunnen gefördert, entzieht Wärme und wird anschließend wieder zurückgeführt.
Grundsätzlich funktionieren alle Wärmepumpen nach dem gleichen Prinzip in vier Schritten: Verdampfen, Verdichten, Verflüssigen und Entspannen.
Dabei kommt stets ein Kältemittel im Verdichterkreislauf zum Einsatz, wie z. B. R410A, R32 oder das aktuell umweltfreundlichere R290.
R290 (Propan) gilt als besonders umweltfreundlich, da es ein niedriges Treibhauspotenzial (GWP) hat und somit zur Reduzierung der globalen Erwärmung beiträgt.
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Öl-Heizung: Effizient und zukunftssicher mit modernen Öl-Brennwertkesseln
Ölheizungen gehören weiterhin zu den am häufigsten verwendeten Heizsystemen – und das aus gutem Grund. Der Brennstoff ist energiereich, das System zuverlässig und sicher. In vielen Häusern in der Region Bergstraße, etwa in Bensheim, Heppenheim oder Lampertheim, laufen jedoch noch ältere Anlagen, häufig über 20 oder 25 Jahre alt. Sie liefern zwar zuverlässig Wärme und Warmwasser, arbeiten aber technisch veraltet, verbrauchen mehr Energie und belasten die Umwelt stärker.
Ein vollständiger Abschied von der Öl-Heiztechnik ist deshalb nicht zwingend notwendig. Wer auf einen modernen Öl-Brennwertkessel umsteigt, profitiert von deutlich höherer Effizienz und niedrigeren Heizkosten. Durch den besseren Wirkungsgrad wird das eingesetzte Heizöl optimal genutzt, was sowohl Geldbeutel als auch Umwelt entlastet.
Moderne Öl-Brennwertgeräte sind außerdem zukunftsfähig: Viele Hersteller ermöglichen bereits den Betrieb mit regenerativen Brennstoffen wie klimaneutralem Bioöl. Das macht diese Systeme zu einer langfristig sicheren Heizlösung, gerade für bestehende Gebäude in Orten wie Weinheim, Bürstadt oder Lorsch, in denen ein vollständiger Systemwechsel oft bauliche Anpassungen erfordert.
Für jedes Gebäude finden wir die passende Lösung – vom kompakten Gerät für Einfamilienhäuser bis zu leistungsstarken Systemen für größere Wohn- und Gewerbeobjekte. Zudem können staatliche Förderprogramme die Investitionskosten spürbar reduzieren und den Umstieg besonders attraktiv machen.
Öl- und Gasheizungen – Was Sie jetzt wissen sollten
Seit dem 29. Juli 2026 gelten neue gesetzliche Rahmenbedingungen für den Einbau von Heizungsanlagen. Die bisherige pauschale Vorgabe, neue Heizungen grundsätzlich mit mindestens 65 % erneuerbaren Energien zu betreiben, ist entfallen.
Damit können auch weiterhin Gas- und Ölheizungen eingebaut werden. Wer sich heute für eine neue Anlage mit Heizöl, Gas oder Flüssiggas entscheidet, sollte jedoch die langfristigen gesetzlichen Anforderungen und die zukünftige Entwicklung der Brennstoffkosten berücksichtigen.
Was gilt für neu eingebaute Öl- und Gasheizungen?
Für Heizungsanlagen, die nach dem 29. Juli 2026 neu in ein bestehendes Gebäude eingebaut werden und mit Gas, Heizöl oder Flüssiggas betrieben werden, gelten schrittweise steigende Anforderungen an klimaneutrale Brennstoffanteile:
- ab 2029: mindestens 10 %
- ab 2030: mindestens 15 %
- ab 2035: mindestens 30 %
- ab 2040: mindestens 60 %
- ab 2045: Brennstoffe zur Gebäudeheizung müssen vollständig klimaneutral sein
Ein generelles Verbot neuer Öl- oder Gasheizungen ab 2029 gibt es somit nicht. Bei der Entscheidung für ein neues Heizsystem sollte jedoch berücksichtigt werden, dass die Anforderungen an die eingesetzten Brennstoffe langfristig steigen.
Welche Heizsysteme kommen infrage?
Welche Lösung sinnvoll ist, hängt vom Gebäude, der vorhandenen Heizungsanlage, den Heizflächen, dem Wärmebedarf und den persönlichen Anforderungen ab. Mögliche Systeme sind beispielsweise:
- Wärmepumpen
- Gas- oder Ölheizungen unter Beachtung der gesetzlichen Brennstoffanforderungen
- Hybridheizungen
- Biomasseheizungen
- Solarthermie als Ergänzung der Heizungsanlage
- Anschluss an ein Nah- oder Fernwärmenetz, sofern verfügbar
Auch eine Wärmepumpe ist nicht nur für vollständig sanierte Gebäude geeignet. Entscheidend sind unter anderem die erforderliche Vorlauftemperatur, die vorhandenen Heizflächen und die tatsächliche Heizlast des Gebäudes. Deshalb sollte vor der Entscheidung immer die konkrete Gebäudesituation betrachtet werden.
Aktuelle Heizungsförderung
Der Staat unterstützt weiterhin den Einbau klimafreundlicher Heizsysteme.
Bei der KfW-Heizungsförderung für private Wohngebäude beträgt die Grundförderung derzeit 30 % der förderfähigen Kosten. Abhängig von der persönlichen Situation und den Fördervoraussetzungen können zusätzliche Boni hinzukommen.
Für die meisten Förderfälle gilt eine Obergrenze von maximal 70 %. Für bestimmte selbstnutzende Eigentümer mit entsprechend niedrigem zu versteuerndem Haushaltseinkommen kann die Förderung derzeit bis zu 80 % der förderfähigen Kosten betragen.
Welche Förderung tatsächlich möglich ist, muss immer für das jeweilige Vorhaben geprüft werden.
Warum sich eine frühzeitige Planung trotzdem lohnt
Auch wenn Öl- und Gasheizungen weiterhin zulässig sind, sollte eine neue Heizungsanlage nicht allein nach den Anschaffungskosten ausgewählt werden.
Bei einer langfristigen Betrachtung spielen insbesondere folgende Punkte eine Rolle:
- zukünftige Energiekosten
- gesetzliche Anforderungen an Brennstoffe
- CO₂-Kosten
- Energieeffizienz des Gebäudes
- erforderliche Vorlauftemperaturen
- vorhandene Heizkörper oder Fußbodenheizung
- Investitionskosten
- verfügbare Fördermittel
- erwartete Nutzungsdauer der neuen Anlage
Unsere Empfehlung
Es gibt nicht das eine Heizsystem, das für jedes Gebäude die beste Lösung darstellt.
Wir betrachten deshalb zunächst das vorhandene Gebäude und die bestehende Heizungsanlage. Auf dieser Grundlage können Wärmepumpe, Hybridlösung oder andere Heizsysteme technisch und wirtschaftlich miteinander verglichen werden.
Kersten & Stresler unterstützt Eigentümer in Bensheim, Heppenheim, Einhausen, Lorsch, Lampertheim, Weinheim und der gesamten Region Bergstraße bei der Bestandsaufnahme, Planung und Umsetzung einer passenden Heizlösung.


